Zopiclon beta® 7,5 mg Filmtabletten

Wirkstoff Zopiclon
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
apothekenpflichtig Rezeptpflichtig
Auswirkungen Zopiclon wird zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen eingesetzt. Durch Wirkungsverstärkung eines bestimmten Überträgerstoffs im Gehirn, ergibt sich der beruhigende und schlaffördernde Effekt des Präparats. Leider werden auch die natürlichen Schlafphasen (Schlaftiefe) beeinflusst, sodass es auf Dauer zu einer Störung des erholsamen Schlafs kommen kann. Dieser Effekt ist aber im Vergleich zu anderen Schlafmitteln offensichtlich schwächer ausgeprägt.
Wechselwirkungen Der beruhigende und dämpfende Effekt kann bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Schlaf-, Beruhigungs- und Schmerzmitteln sowie Mitteln gegen Depressionen oder andere Psychopharmaka und Anfallsleiden verstärkt werden. Da es zu Wechselwirkungen mit einigen anderen Medikamenten kommen kann, befragen Sie dazu Ihren Arzt.
Hinweis für Schwangere Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Anwendungsgebiet
  • Schlafstörungen
Eignung
  • Eingeschränkte Atemfunktion
  • Krankhafte Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • Kurzes, wiederholtes Aussetzen der Atmung während des Schlafes (Schlafapnoe)
  • Schwere Leberfunktionsstörungen
Warnhinweis
  • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Die Behandlung sollte nur bei schweren Schlafstörungen erfolgen, die die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Packungsgröße
  • 10 Filmtbl. (N1)
  • 20 Filmtbl. (N2)
Nebenwirkungen
  • Hautausschlag bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Veränderung des Geschmacksempfindens
  • Bestehende Depressionen können verstärkt werden.
  • Kopfschmerzen (Gelegentlich)
  • Benommenheit oder Schläfrigkeit (Gelegentlich)
  • Schwindel (Gelegentlich)
  • gastrointestinale Störungen (Übelkeit, Durchfall, Oberbauchschmerzen) (Gelegentlich)
  • Verwirrtheitszustände (Gelegentlich)
  • Bewegungs- und Gangunsicherheit (Gelegentlich)