| Wirkstoff |
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Goserelin |
| Hersteller |
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AstraZeneca GmbH |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Goserelin wird bei Frauen gegen Endometriose und gegen Myome der Gebärmutter eingesetzt.Bei der Endometriose wächst die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) auch außerhalb der Gebärmutterhöhle. Myomen sind gutartige Knoten in der Muskulatur der Gebärmutter. Beide Erkrankungen können Beschwerden wie Unterleibsschmerzen oder Blutungsstörungen hervorrufen.Die Ursachen für die Entstehung dieser Erkrankungen sind nicht bekannt. Allerdings weiß man, dass die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) ihr Wachstum stark beeinflussen. Die Produktion von Östrogenen im Körper steuert das Hormon GnRH.Goserelin ist ein GnRH-Analogon. Das bedeutet, es ist dem körpereigenen Hormon GnRH sehr ähnlich. Goserelin blockiert die Bildung von Östrogenen und verhindert dadurch das Wachstum der Gewebewucherungen. |
| Wechselwirkungen |
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Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
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- Gutartige Muskelgeschwulst der Gebärmutter (Uterusmyom)
- Wucherung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose )
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| Eignung |
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- Kinder
- Risiko für Osteoporose
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| Warnhinweis |
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- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Die Behandlung sollte nur bei schweren Schlafstörungen erfolgen, die die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
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| Packungsgröße |
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- 1 Fertigspritze (N1) mit Feststoffdepot
- 3 Fertigspritzen (N3) (3×1) mit Feststoffdepot
- 6 Fertigspritzen mit Feststoffdepot
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| Nebenwirkungen |
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- Kopfschmerzen
- Bei längerfristiger Einnahme: Entstehung einer Osteoporose (Verminderung der Knochensubstanz) und erhöhte Bruchgefahr der Knochen
- Schwitzen und Hitzewallungen
- Depressive Verstimmung
- Verminderung des Sexualtriebs (Libido)
- Auftreten von Zwischenblutungen oder Ausbleiben der Monatsblutung
- Brustspannen
- Trockene Scheide
- Empfindungsstörungen mit Brennen oder Taubheitheitsgefühlen in manchen Körperteilen (Gelegentlich)
- Blutdruckveränderungen (Anstieg oder Abfall) (Gelegentlich)
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