Varilrix® Varizellen-Lebendimpfstoff

Wirkstoff Varizellen-Lebend-Impfstoff
Hersteller GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
apothekenpflichtig Rezeptpflichtig
Auswirkungen Dieser Impfstoff schützt vor Windpocken. Bei gesunden Personen verläuft die Erkrankung meist harmlos. Bei abwehrgeschwächten Personen, Personen mit chronischen Erkrankungen oder bei Neugeborenen, deren Mütter kurz vor der Geburt an Windpocken erkrankt waren, können sie jedoch mit starken Komplikationen wie Lungen-, Leber- und Hirnentzündung verlaufen. Dieses Präparat enthält abgeschwächte, lebende Varizellenviren, die die Krankheit nicht auslösen können. Der Körper erkennt die Erreger und bildet Abwehrstoffe (Antikörper) gegen sie. Kommt es zu einer Infektion mit den echten Viren, fangen die Antikörper die Erreger ab, und die Krankheit kommt nicht zum Ausbruch.
Wechselwirkungen Andere Lebendimpfstoffe (Impfungen mit lebenden Erregern) sollten entweder gleichzeitig oder im Abstand von vier Wochen verabreicht werden.Bis zu drei Monate nach der Gabe von Präparaten, die Abwehrstoffe (Immunglobuline) enthalten wie Passivimpfungen oder Bluttransfusionen, wird der Impfschutz beeinträchtigt.Bei Personen, deren Immunsystem abgeschwächt ist oder medikamentös unterdrückt wird, kann durch die Impfviren eine Windpockenerkrankung ausgelöst werden.
Hinweis für Schwangere Während der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Der Hersteller macht keine Angaben zur Anwendung in der Stillzeit. Fragen Sie daher in jedem Fall Ihren Arzt oder Apotheker, ob eine Medikamentenanwendung für Sie in Frage kommt.
Anwendungsgebiet
  • Impfung gegen Windpocken (Varizellen), frühestens ab dem neunten Lebensmonat
Eignung
  • Starke Abwehrschwäche
Warnhinweis
  • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Packungsgröße
  • 30 Kps. (N1)
  • 60 Kps. (N2)
  • 100 Kps. (N3)
Nebenwirkungen
  • Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Verhärtung, kleine Blutergüsse)
  • Grippeartige Beschwerden, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost, Gliederschmerzen