| Wirkstoff |
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Clonazepam |
| Hersteller |
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Roche |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Clonazepam wird zur Behandlung von Krampfanfällen(Epilepsie) eingesetzt. Es verstärkt die Wirkung eines Botenstoffs (Gamma-Amino-Buttersäure) im Gehirn, der die Weiterleitung von erregenden Nervenimpulsen und damit die Gehirnaktivität dämpft. Das Auftreten von epileptischen Anfällen wird so verhindert. Clonazepam wird auch zur Unterbrechung eines epileptischen Anfalls verwendet. Zu diesem Zweck wird der Wirkstoff gespritzt. Chemisch gesehen, gehört Clonazepam zur Gruppe der Benzodiazepine, die hauptsächlich als Schlaf- und Beruhigungsmittel eingesetzt werden. Clonazepam wirkt bei unterschiedlichen Arten von Epilepsie (Grand-mal und Petit-mal-Anfälle). Bei langfristiger Behandlung kann sich jedoch eine Toleranz (Gewöhnung) entwickeln. Das Medikament wirkt nicht mehr so gut, es können vermehrt Krampfanfälle auftreten. Dadurch ist Clonazepam in diesem Fall nur Mittel der zweiten Wahl oder wird in Kombination mit anderen Antiepileptika eingesetzt, wenn eine Therapie nicht anschlägt. |
| Wechselwirkungen |
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Während der Behandlung mit Clonazepam darf kein Alkohol getrunken werden.Die Wirkung von anderen beruhigenden und Müdigkeit erzeugenden Medikamenten wird verstärkt. Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Antiepileptika kann es zu Wirkungsverstärkungen oder -abschwächungen kommen, so dass gegebenenfalls eine Dosisanpassung notwendig ist. Vor allem bei Phenytoin kann es zu einem starken Anstieg des Phenytoin-Blutspiegels kommen. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während bestimmter Phasen der Schwangerschaft sollte das Medikament nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies für dringend erforderlich hält. Halten Sie daher vor der Anwendung des Medikaments Rücksprache mit Ihrem Arzt. Die Substanz geht in die Muttermilch über. Daher sollte dieses Medikament während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht bekannt geworden. |
| Anwendungsgebiet |
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| Eignung |
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- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine
- Erkrankung der Nerven, die sich in Bewegungsstörungen äußert (Ataxie)
- Krankhafte Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
- Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit
- Störungen der Atemfunktion
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| Warnhinweis |
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- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Die langzeitige und hochdosierte Einnahme dieses Medikaments kann zu Abhängigkeit führen. Wird es plötzlich abgesetzt, treten Entzugserscheinungen mit Schlafstörungen, Unruhe, Angst, Zittern, Schwitzen und die Gefahr von Gehirnkrämpfen auf.
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| Packungsgröße |
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- 50 Tbl. (N1) 0,5 mg
- 100 Tbl. (N2) 0,5 mg
- 50 Tbl. (N1) 2 mg
- 100 Tbl. (N2) 2 mg
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| Nebenwirkungen |
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- Kopfschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Schläfrigkeit und Schwindel
- Müdigkeit und Benommenheit
- Muskelschwäche
- Überempfindlichkeitsreaktion auf einen Inhaltsstoff
- Vermehrter Speichelfluss und Bildung von Schleim in den Atemwegen bei Säuglingen und Kleinkindern
- Erregungszustände, Schlaflosigkeit, Unruhe, Angst. Diese genau entgegengesetzten Wirkungen treten am ehesten bei Kindern oder bei Erwachsenen in höherem Alter auf.
- Bei einer zu schnellen Dosiserhöhung treten neben Benommenheit und Müdigkeit auch Bewegungs- und Gehstörungen sowie Sehen von Doppelbildern als Zeichen einer Vergiftung auf.
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