| Wirkstoff |
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Peginterferon alfa-2a |
| Hersteller |
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Roche |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Peginterferon alfa-2a wird gegen Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus eingesetzt.Hepatitis C ist eine Entzündung der Leber, die durch ein Virus, das Hepatitis C-Virus (HCV) verursacht wird. Die Erkrankung wird in erster Linie durch Blut und Blutprodukte übertragen. Peginterferon alfa-2a ist ein Interferon. Interferone sind natürliche Botenstoffe unseres Körpers. Mit ihrer Hilfe verständigen sich unterschiedliche Zellen des Immunsystems bei ihrem gemeinsamen Kampf gegen Feinde des Körpers wie Viren, Bakterien oder auch Krebszellen. Interferon alfa-2a macht Zellen gegen Virusinfektionen widerstandsfähig. Außerdem stärkt es das Immunsytem soweit, dass es Viren neutralisiert oder virusinfizierte Zellen eliminiert.Weil Interferon alfa-2a in diesem Medikament mit einem anderen Stoff, dem Polyethylenglykol (PEG) gekoppelt ist, heißt der Wirkstoff Peginterferon alfa-2a. Peginterferon alfa-2a ist bei Hepatitis-C-Infektionen wirksamer als reines Interferon alfa-2a. |
| Wechselwirkungen |
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Peginterferon alfa-2a steigert die Wirksamkeit von Theophyllin, einem Medikament gegen Atemnot. |
| Hinweis für Schwangere |
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Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. |
| Anwendungsgebiet |
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| Eignung |
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- Patienten mit Autoimmunerkrankungen
- Vorsicht bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Vorsicht bei HIV-Infektionen
- Vorsicht bei Schilddrüsenerkrankungen
- Vorsicht bei Schuppenflechte
- Vorsichtige Dosierung bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen
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| Warnhinweis |
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- Die Behandlung mit diesem Medikament ist nur geeignet für die Behandlung in speziellen Kliniken, Instituten oder bei niedergelassenen Fachärzten mit besonderen Erfahrungen.
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Frauen UND Männer müssen für eine sichere Empfängnisverhütung sorgen, da es sonst zur Schädigung des Kindes kommen kann.
- Es müssen regelmäßige Blutbildkontrollen stattfinden.
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| Packungsgröße |
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- 1 Fertigspr. (N1) 135 µg Pegasys in 0,5 ml Inj.-Lsg.
- 4 Fertigspr. (N1) 135 µg Pegasys in 0,5 ml Inj.-Lsg.
- 1 Fertigspr. (N1) 180 µg Pegasys in 0,5 ml Inj.-Lsg.
- 4 Fertigspr. (N1) 180 µg Pegasys in 0,5 ml Inj.-Lsg.
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| Nebenwirkungen |
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- Magen-Darm-Beschwerden
- Hautreizungen
- Sehstörungen
- Blutbildveränderungen
- Vermehrtes Schwitzen
- Störungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache wie z.B. Empfindungsstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Halluzinationen
- Haarausfall
- Herzklopfen
- Sexuelle Funktionsstörungen
- Gefühlsstörungen
- Beklemmungsgefühl in der Brust
- Grippeartige Beschwerden, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost, Gliederschmerzen
- Infektion der oberen und unteren Atemwege
- Appetitlosigkeit
- Muskel- und Gelenkbeschwerden
- Schilddrüsenfunktionsstörungen
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