Orudis® retard Retardtabletten
Anwendung
- Abnutzungsbedingte Gelenkerkrankung (Arthrose)
- Gicht
- Menstruationsbeschwerden
- Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)
- Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen
Eignung
- Überempfindlichkeit gegenüber Schmerzmitteln, insbesondere gegenüber dem Wirkstoff
- Bei älteren Patienten mit Bluthochdruck sollte das Medikament nur in begründeten Fällen angewendet werden.
- Kinder unter 16 Jahren
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkus)
- Schwere Leber-, Nieren- und Herzerkrankungen
- Vorsicht bei gleichzeitiger Therapie mit Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung (Coumadin®, Marcumar®, ASS®, Aspirin®)
Warnhinweis
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Schmerzmittel ohne ärztliche Kontrolle nicht länger als drei Tage und nicht öfter als zehn Tage im Monat einnehmen. Bei übermäßigem Gebrauch verursachen Schmerzmittel selbst Kopfschmerzen. Ein Teufelskreis entsteht.