| Wirkstoff |
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Ritonavir |
| Hersteller |
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Abbott GmbH & Co. KG |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Ritonavir wird zur Bekämpfung der HIV-Infektion eingesetzt.Die HIV-Infektion wird durch eine bestimmte Virenart, die so genannten Retroviren ausgelöst. Das Virus befällt bestimmte Zellen des menschlichen Körpers und nutzt deren Stoffwechsel zu seiner eigenen Vermehrung, da es selbst keinen eigenen Stoffwechsel besitzt. Dies sind hauptsächlich Zellen des Immunsystems. Ritonavir zählt zu den so genannten Protease-Hemmern. Es blockiert das viruseigene Enzym Protease, das für die Virusvermehrung notwendig ist. Dadurch kann sich das Virus nicht mehr vermehren und die Anzahl der Viren im Blut sinkt. Der Wirkstoff wird in Kombination mit anderen HIV- Präparaten eingesetzt. Damit kann man die Lebenserwartung erheblich steigern. Eine HIV-Infektion kann man mit den bekannten Arzneimitteln jedoch lediglich aufhalten, aber mit keinem der Wirkstoffe heilen. |
| Wechselwirkungen |
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Ritonavir zeigt mit vielen Medikamenten Wechselwirkungen und kann die Wirkung von zahlreichen Medikamenten verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Daher darf es nur unter strenger ärztlicher Kontrolle verabreicht werden. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
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| Eignung |
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- Kinder unter zwölf Jahren
- Schwere Leberfunktionsstörungen
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| Warnhinweis |
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- Da das HIV-Virus durch die Therapie nicht beseitigt wird, besteht auch weiterhin die Gefahr einer Übertragung von HIV durch sexuelle Kontakte oder über andere Infektionswege.
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Nehmen Sie immer die von Ihrem Arzt verschriebene Dosis ein. Setzen Sie das Präparat nicht eigenmächtig ab. Unterbrechen Sie nie die Einnahme, außer Ihr Arzt fordert Sie dazu auf.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Kopfschmerzen
- Beeinträchtigung der Leberfunktion
- Hautausschläge
- Müdigkeit
- Vermehrtes Schwitzen
- Angstzustände
- Empfindungsstörungen mit Brennen oder Taubheitheitsgefühlen in manchen Körperteilen
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Störung der Blutgerinnung (Gelegentlich)
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