Nimotop® S Infusionslösung

Wirkstoff Nimodipin
Hersteller Bayer Vital GmbH Geschäftsbereich Pharma
apothekenpflichtig Rezeptpflichtig
Auswirkungen Nimodipin wird bei Hirnleistungsstörungen eingesetzt. Sind die Hirngefäße z.B. durch Alterungsprozesse oder Gefäßkrämpfe krankhaft verengt, können Hirnleistungsstörungen auftreten. Die Weite der Gefäße wird normalerweise auch durch den Mineralstoff Calcium reguliert. In den Muskelzellen der Blutgefäße sorgt er für eine Anspannung, worauf sich die Gefäße verengen. Nimodipin ist ein Calcium-Antagonist, also ein Gegenspieler von Calcium. Er verhindert die gefäßveregende Wirkung des Kalziums. Dadurch werden die Gefäße weit gestellt, und die Durchblutung des umliegenden Gewebes steigt.So können Hirnleistungsstörungen, wie Gedächtnis-, Antriebs- und Konzentrationsstörungen vorgebeugt und gebessert werden.
Wechselwirkungen Andere Medikamente, die ebenfalls die Gefäße weit stellen wie manche blutdrucksenkenden Medikamente werden in ihrer Wirkung verstärkt. Nimodipin kann mit weiteren Medikamenten Wechselwirkungen eingehen. Fragen Sie daher in jedem Fall Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen.
Hinweis für Schwangere Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Anwendungsgebiet
  • Hirnleistungsstörungen (Demenz)
Eignung
  • Einlagerung von Wasser im Gehirn (Hirnödem)
  • Hirndrucksteigerung
  • Schwere Leberfunktionsstörungen
Warnhinweis
  • 7 Stck. nikofrenon 10
  • 14 Stck. nikofrenon 10
  • 28 Stck. nikofrenon 10
  • 7 Stck. nikofrenon 20
  • 14 Stck. nikofrenon 20
  • 28 Stck. nikofrenon 20
  • 7 Stck. nikofrenon 30
  • 14 Stck. nikofrenon 30
  • 28 Stck. nikofrenon 30
Packungsgröße
  • 5 Fl. (N1) 10 mg in 50 ml + Infusionsleitungen PE
Nebenwirkungen
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Verlangsamung des Herzschlags auf unter 60 Schläge pro Minute (Bradykardie)
  • Blutdruckabfall
  • Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)