| Wirkstoff |
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Lacidipin |
| Hersteller |
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Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Lacidipin wird bei erhöhtem Blutdruck eingesetzt.Der Blutdruck wird laufend durch ein kompliziertes System aus verschiedenen Botenstoffen den Bedürfnissen des Körpers angepasst. Beim Schlafen wird z.B. ein wesentlich niedrigerer Blutdruck benötigt, um das Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen, als beim Sport. Der Mineralstoff Kalzium hat eine wichtige Aufgabe in diesem Regelsystem: Er steuert die Tätigkeit der Muskelzellen in der Wand der Blutgefäße.Spezielle Kanäle in der Zellwand der Muskelzellen lassen auf bestimmte Signale hin Kalzium in die Zellen einströmen. Im Zellinneren löst das Kalzium dann die Anspannung der Muskelzellen aus. Durch die angespannten Muskeln verengen sich die Gefäße, und der Blutdruck steigt.Lacidipin ist ein Kalzium-Antagonist, auch Kalzium-Kanalblocker genannt. Er blockiert diese Kanäle in der Wand der Gefäßmuskulatur und verhindert, dass Kalzium in die Muskelzellen einströmt. Die Muskelzellen entspannen sich, und die Blutgefäße werden erweitert. Dadurch wird die Durchblutung verbessert, und der Blutdruck sinkt. |
| Wechselwirkungen |
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Andere blutdrucksenkende Arzneimittel wie Beta-Blocker, Entwässerungsmedikamente oder gefäßerweiternde Medikamente, sowie manche Medikamente gegen Depressionen verstärken die blutdrucksenkenden Wirkung.Der Arzneistoff Cimetidinin Medikamenten gegen eine Übersäuerung des Magens verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung.Lacidipin sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. Grapefruitsaft verhindert den Abbau von Lacidipin im Körper und verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung.Das Präparat kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. |
| Anwendungsgebiet |
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- Bluthochdruck (Hypertonie)
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| Eignung |
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- Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
- Besondere Form der Herzrhythmusstörungen (AV-Block)
- Frischer Herzinfarkt
- Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Instabile Herzenge (Angina pectoris, Stenokardie)
- Leberfunktionsstörungen
- Schockzustände
- Verengung der Aortenklappe (Herzklappe)
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| Warnhinweis |
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- Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende, unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
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| Packungsgröße |
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- 28 Filmtbl. (N1) 2 mg
- 49 Filmtbl. (N2) 2 mg
- 98 Filmtbl. (N3) 2 mg
- 28 Filmtbl. (N1) 4 mg
- 49 Filmtbl. (N2) 4 mg
- 98 Filmtbl. (N3) 4 mg
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| Nebenwirkungen |
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- Kopfschmerzen
- Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)
- Wasseransammlung in den Knöcheln und Beinen (Ödeme) (Gelegentlich)
- Beklemmungsgefühl in der Brust (Gelegentlich)
- Schwindel (Selten)
- Müdigkeit (Selten)
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