| Wirkstoff |
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Certoparin-Natrium |
| Hersteller |
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Novartis Pharma |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Certoparin ist ein chemisch umgewandeltes Heparin (niedermolekular) und hemmt die Blutgerinnung.Die Blutgerinnung wird durch ein kompliziertes System von gerinnungsfördernden und -hemmenden Faktoren gesteuert. Certoparin inaktiviert einen wichtigen gerinnungsfördernden Faktor (Faktor Xa). Es kommt weniger leicht zur Bildung von Blutpfropfen (Gerinnsel,Thromben).Vor allem zur Vorbeugung von Gefäßverschlüssen durch Blutgerinnsel (Thromben) nach Operationen (v.a. Hüft- oder Bauchoperationen) oder bei bettlägrigen Patienten hat sich eine Thrombosevorbeugung mit Certoparin bewährt. Aber auch zur Therapie tiefer Beinvenenthrombosen ist Certoparin-Natrium geeignet.Certoparin wird unter die Haut, am häufigsten unter die Bauchhaut, gespritzt. |
| Wechselwirkungen |
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Bei gleichzeitiger Einnahme anderer gerinnungshemmender Medikamente (Acetylsalicylsäure, Phenprocoumon, Rheumamittel) kann es zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bei gleichzeitiger Einnahme eines Betablockers (Propanolol) wird die Wirkung von Propanolol verstärkt. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf dieses Medikament angewendet werden. Eine Medikamentenanwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte jedoch generell von Ihrem Arzt entschieden werden. |
| Anwendungsgebiet |
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- Thrombose (Blutgerinnsel)
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| Eignung |
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- Überempfindlichkeit gegen Heparine und verwandte Stoffe
- Akute Hirnblutungen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Gefahr einer Fehlgeburt
- Neigung zu Blutungen
- Operationen an Gehirn und Rückenmark
- Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
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| Warnhinweis |
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- Regelmäßige Blutbildkontrollen zu Beginn der Therapie
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| Packungsgröße |
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- 20 Amp. (N1)
- 2 Fertigspritzen
- 10 Fertigspritzen (N1)
- 20 Fertigspritzen (N2)
- 100 Fertigspritzen (Praxisbedarfspckg.)
- 1 Pen (N1) (10 Einzeldosen)
- 1 Durchstechfl. multi (N1) mit 15 ml (30 Einzeldosen à 0,5 ml) Injektionslsg.
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| Nebenwirkungen |
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- Blutungen
- Harmlose vorübergehende Verringerung der Blutplättchenzahl zu Beginn der Therapie (1. bis 5. Tag), die keiner weiteren Behandlung bedarf.
- Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Verhärtung, kleine Blutergüsse) (Gelegentlich)
- Bei Therapie selten vorkommende, durch Antikörper hervorgerufene Verminderung der Blutplättchenzahl, die ca. 5-20 Tage nach Therapiebeginn auftreten kann. Dabei kommt es zur Bildung von zahlreichen kleinen Blutgerinnseln, sowie zu Blutungen. Dieser Zustand kann lebensbedrohlich sein. Die Medikamentengabe muss sofort gestoppt werden und das Medikament darf auch in der Zukunft nicht mehr verabreicht werden. (Sehr selten oder Einzelfälle )
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