| Wirkstoff |
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Mefloquin |
| Hersteller |
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Roche |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Mefloquin dient vor allem zur Behandlung, aber auch zur Vorbeugung der Malaria. Die Erreger sterben ab, da Mefloquin eine ihrer wichtigsten Stoffwechselfunktionen stört.In manchen Gebieten sind die Malaria-Erreger (Plasmodien), die durch Stechmücken übertragen werden, gegen die Standardmedikamente Chloroquin (Resochin®) und Proguanil (Paludrine®) bereits unempfindlich (resistent). Mefloquin ist das einzige Reservemedikament und sollte zur Vorbeugung nur in diesen Risikogebieten angewendet werden. Dies gilt vor allem für das tropische Afrika. |
| Wechselwirkungen |
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Wechselwirkungen sind unter anderem möglich mit Medikamenten gegen Diabetes, Herzerkrankungen, Epilepsie und zur Blutgerinnungshemmung. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie noch weitere Medikamente einnehmen. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
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| Eignung |
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- Epilepsie oder psychische Störungen
- Gleichzeitige Anwendung von verwandten Medikamenten
- Säuglingen unter drei Monaten
- Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- Störungen der Erregungsleitung am Herz
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| Warnhinweis |
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- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Beim Auftreten von psychischen Nebenwirkungen muss das Medikament abgesetzt werden.
- Frauen müssen darauf achten bis zu drei Monate nach der Einnahme des Medikaments eine sichere Schwangerschaftsverhütung durchzuführen.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Kopfschmerzen
- Magen-Darmbeschwerden, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
- Störungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache wie z.B. Empfindungsstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Halluzinationen (Gelegentlich)
- Depressive Verstimmung (Gelegentlich)
- Herz-Kreislauf-Störungen (Gelegentlich)
- Muskelschmerzen (Selten)
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautreaktionen, z.B. Rötung, Juckreiz, Ausschlag, Quaddelbildung (Selten)
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