| Wirkstoff |
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Kaliumchlorid |
| Hersteller |
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AstraZeneca GmbH |
| apothekenpflichtig |
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Apothekenpflichtig |
| Auswirkungen |
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Kaliumchlorid ist ein Lieferant für den Mineralstoff Kalium. Die tägliche Zufuhr an reinem Kalium sollte mindestens zwei bis vier Gramm betragen.Kalium regelt gemeinsam mit Natrium den Wasserhaushalt des Körpers sowie das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen. Es ist notwendig für die Entstehung und Weiterleitung von Nervensignalen und für die Muskelarbeit: besonders der Herzmuskel reagiert empfindlich auf Schwankungen des Kaliumspiegels. Auch für die Darmbewegung und für die Verdauung ist Kalium wichtig. Es spielt eine große Rolle bei der Energiebereitstellung der Muskeln - vor allem Sportler sollten auf eine kaliumreiche Ernährung achten.Kaliummangel führt zu Muskelschwäche und zu Störungen bei der Weiterleitung von Nervensignalen. Beschwerden wie Schwere und Schwächegefühl der Muskeln, Darmträgheit und Störungen der Herzfunktion bis hin zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen sind die Folge. Ein Mangel entsteht bei starkem Kaliumverlust durch wiederholtes Erbrechen oder anhaltende Durchfälle, oder aber durch verschiedene Medikamente: Eine Behandlung mit harntreibenden Medikamenten, der Missbrauch von Abführmitteln und eine lange Behandlung mit Kortison oder mit Herzglykosiden verringert die Kaliummenge im Körper.Bei zu hoher Zufuhr oder bei Störung der Nierenfunktion reichert sich Kalium im Körper an. Auch manche Medikamente wie ACE-Hemmer oder entzündungshemmende Arzneistoffe erhöhen den Kaliumspiegel. Zuviel Kalium verursacht zunächst ein Kribbeln auf der Haut und führt später ebenfalls zu Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen. Darum sollte eine Behandlung mit kaliumhaltigen Medikamenten stets von Arzt überwacht werden. |
| Wechselwirkungen |
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Ein erhöhter Kaliumspiegel vermindert die Wirksamkeit von Herzglykosiden.Vorsicht bei der Einnahme von ACE-Hemmern, kaliumsparenden harntreibenden Medikamenten und entzündungshemmenden Arzneistoffen - sie führen dazu, dass sich Kalium im Körper anreichert. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf dieses Medikament angewendet werden. Eine Medikamentenanwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte jedoch generell von Ihrem Arzt entschieden werden. |
| Anwendungsgebiet |
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| Eignung |
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- Erhöhter Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie)
- Nierenfunktionsstörungen
- Schwerer Flüssigkeitsmangel
- Störung des Speisebreitransports im Magen-Darm-Bereich
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| Warnhinweis |
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- Da das HIV-Virus durch die Therapie nicht beseitigt wird, besteht auch weiterhin die Gefahr einer Übertragung von HIV durch sexuelle Kontakte oder über andere Infektionswege.
- Nehmen Sie immer die von Ihrem Arzt verschriebene Dosis ein. Setzen Sie das Präparat nicht eigenmächtig ab. Unterbrechen Sie nie die Einnahme, außer Ihr Arzt fordert Sie dazu auf.
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| Packungsgröße |
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- 50 Retardtbl. (N2)
- 100 Retardtbl. (N3)
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| Nebenwirkungen |
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- Magen-Darm-Beschwerden. Unter anderem können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Durchfall.
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