| Wirkstoff |
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Mistel |
| Hersteller |
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Riemser Arzneimittel AG |
| apothekenpflichtig |
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nicht Apothekenpflichtig |
| Auswirkungen |
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Die Mistel ist ein rundlich bis kugeliger immergrüner Busch, der auf Laubbäumen und manchen Nadelhölzern zu finden ist. Sie gehört zu den Halbschmarotzern. Ihre Heimat ist Europa, Nordwestafrika und Asien. Verwendet wird Mistelkraut, das z. B. von Apfelbäumen, Eichen, Tannen oder Fichten gewonnen wird. Es enthält vor allem Viscotoxine und Lectine, die die Immunabwehr beeinflussen. Gemäß der anthroposophischen Therapierichtung wird die Mistel als Injektion bei bösartigen und gutartigen Geschwulstbildungen eingesetzt sowie bei bösartigen Erkrankungen der blutbildenden Organe und zur Anregung des Knochenmarks. Sie wird auch zur Vorbeugung von Rückfällen bei Geschwulsterkrankungen gegeben. Außerdem wird sie traditionell zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion, bei Blutdruckschwankungen, Artheriosklerose und Herzkranzgefäßverengungen eingesetzt -ebenso bei Verschleißerkrankungen der Gelenke. |
| Wechselwirkungen |
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Bei der Anwendung als Injektion darf sie nicht als Mischinjektion mit Polypeptiden, z.B. Thymuspräparaten, gegeben werden. |
| Hinweis für Schwangere |
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Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. |
| Anwendungsgebiet |
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- Abnutzungsbedingte Gelenkerkrankung (Arthrose)
- Bestimmte Krebsleiden
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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| Eignung |
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- Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
- Fieber
- Hirndrucksteigerung
- Stark entzündliche akute und chronische Erkrankungen der Atemwege, der Muskulatur und des Bewegungsapparats sowie der Organe
- Tuberkulose (Schwindsucht)
- Vorsicht bei Kindern unter zwölf Jahren
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| Warnhinweis |
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- Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende, unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Bei Langzeitbehandlung sollte zwischen den Medikamenteneinnahmen zusätzlich Kalium in Form von Brausetabletten oder durch kaliumreiche Nahrung (z.B. Gemüse, Bananen, getrocknete Aprikosen) eingenommen werden.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Verhärtung, kleine Blutergüsse)
- Fieber
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz), Atemnot, Herzklopfen (Selten)
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