Herpetad® 400 mg/-800 mg Tabletten

Wirkstoff Aciclovir
Hersteller TAD Pharma GmbH
apothekenpflichtig Rezeptpflichtig
Auswirkungen Aciclovir wird bei Infektionen mit Herpesviren eingesetzt.Es gibt verschiedene Herpesviren, die eine Vielzahl von Erkrankungen hervorrufen. Bekanntester Vertreter ist das Herpes-Simplex-Virus Typ I, der Erreger des Lippenherpes ("Fieberbläschen"). Aber auch die Windpocken und die Gürtelrose (Herpes zoster), sowie der Herpes des Auges und des Genitalbereichs werden von Viren der Herpesgruppe verursacht. 90 Prozent aller Menschen haben sich bereits im Kindesalter mit Herpes-Simplex-Viren infiziert. Die Viren ruhen unbemerkt in den menschlichen Nervenzellen und kommen nur dann als juckende, schmerzende und sehr ansteckende Bläschen an die Hautoberfläche, wenn unser Immunsystem geschwächt ist. Auslöser können unter anderem sein: Krankheit, Fieber, Stress, Sonnenlicht oder Menstruation. Auch sehr gefährliche Verlaufsformen einer Herpesinfektion sind möglich, wenn die Viren sich im gesamten Körper verteilen. Aciclovir wirkt gegen Herpesviren, indem es die Vermehrung der Viren verhindert. Die Viren werden durch Aciclovir jedoch nicht vollständig abgetötet, daher muss Aciclovir so früh wie möglich eingenommen werden. Die Anwendung von Aciclovir in Tablettenform kann so eine Ausbreitung der Viren in den gesamten Körper verhindern.
Wechselwirkungen Bei Kombination mit Probenecid (Vorbeugung von Gicht) kann es zu einer verminderten Harnausscheidung von Aciclovir kommen.
Hinweis für Schwangere Während der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Während der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Anwendungsgebiet
  • Infekte durch Herpesviren
Eignung
  • Nierenfunktionsstörungen
Warnhinweis
  • Das Medikament darf nur unter strenger klinischer Überwachung verabreicht werden.
  • Herceptin kann das Herz schädigen (kardiotoxische Wirkung). Nach Absetzen der Behandlung können sich die Antikörper noch bis zu 24 Wochen im Körperkreislauf befinden. In dieser Zeit sollte eine Patientin nach Möglichkeit nicht mit Anthrazyklinen (Zytostatika) behandelt werden, da diese ebenfalls kardiotoxisch wirken und das Herz zusätzlich belasten.
Packungsgröße
  • 35 Tbl. (N2) 400 mg
  • 35 Tbl. (N2) 800 mg
Nebenwirkungen
  • Hautausschläge, Juckreiz bei Überempfindlichkeit (Gelegentlich)
  • Verwirrtheitszustände (Gelegentlich)
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Gelegentlich)
  • Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit (Selten)
  • Atembeschwerden (Selten)