Grippeimpfstoff ratiopharm®

Wirkstoff Influenza-Impfstoff
Hersteller ratiopharm GmbH
apothekenpflichtig Rezeptpflichtig
Auswirkungen Bei dieser Impfung werden Erreger der echten Grippe (Influenza) gespritzt, die die Krankheit nicht mehr auslösen können (inaktivierter Impfstoff). Der Körper erkennt diese trotzdem als Krankheitserreger und bildet daraufhin Abwehrstoffe (Antikörper). Infiziert sich der Körper später mit aktiven, echten Grippeviren, werden diese vom Körper erkannt und abgefangen, so dass ein Krankheitsausbruch verhindert wird.Diese Impfung schützt nur vor der echten Grippe und nicht vor grippalen Infekten, die häufig in der Erkältungszeit auftreten.Die Impfung sollte jeweils im frühen Herbst durchgeführt werden, also vor Beginn der Erkältungssaison in den Wintermonaten. Eine einmalige Injektion ist ausreichend, um einen zuverlässigen Impfschutz zu erzielen. Die Impfung muss jährlich wiederholt werden, da jedes Jahr unterschiedliche Viren die Grippe-Erkrankung auslösen.Bei Fernreisen muss auch beachtet werden, dass auf der Südhalbkugel die Grippe im dortigen Winter, also in den Monaten April bis September, gehäuft auftritt. Außerdem können auf der Südhalbkugel andere Viren die Grippe auslösen, so dass eventuell ein anderes ausländisches Präparat gewählt werden muss.
Wechselwirkungen Ein Zeitabstand zu anderen Impfungen ist nicht erforderlich. Bei Personen, deren Immunsystem abgeschwächt ist oder medikamentös unterdrückt wird, kann der Impferfolg eingeschränkt sein oder ausbleiben.
Hinweis für Schwangere Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. Während der Stillzeit darf dieses Medikament angewendet werden. Eine Medikamentenanwendung während der Stillzeit sollte jedoch generell von Ihrem Arzt entschieden werden.
Anwendungsgebiet
  • Impfung gegen die echte Grippe (Influenza)
Eignung
  • Akute behandlungsbedürftige Erkrankung
  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen Hühnereiweiß
  • Erholungsphase nach einer akuten Erkrankung (Rekonvaleszenz)
  • Säuglinge unter sechs Monaten
Warnhinweis
  • Frauen sollten in regelmäßigen Abständen gynäkologisch untersucht werden.
  • Selten treten plötzliche Verschlüsse der tiefen Beinvenen durch Blutpfröpfe auf (Thrombosen), die sich losreißen und in die Lunge gespült werden können (Lungenembolie). Das Risiko ist jedoch geringer als während einer Schwangerschaft (ca. 45 Fälle pro 100 000 Schwangerschaften). Da diese Komplikation in ca. 2 Prozent der Fälle zum Tod führt, informieren Sie umgehend ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen und Schwellungen in den Beinen oder Armen oder Kurzatmigkeit und stechenden Schmerz im Brustraum verspüren.
Packungsgröße
  • 1 x 21 Drg. (N1)
  • 3 x 21 Drg. (N3)
Nebenwirkungen
  • Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Verhärtung, kleine Blutergüsse)
  • Grippeartige Beschwerden, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost, Gliederschmerzen