| Wirkstoff |
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Famotidin |
| Hersteller |
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ratiopharm GmbH |
| apothekenpflichtig |
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Apothekenpflichtig |
| Auswirkungen |
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Famotidin ist ein H2-Antihistaminikum und hemmt die Magensäureproduktion. Im normalen Stoffwechsel wird die Produktion der Magensäure gesteigert, wenn sich der körpereigene Botenstoff Histamin an bestimmten Bindungsstellen in der Magenschleimhaut (H2-Rezeptoren) anheftet. Durch Famotidin werden diese Bindungsstellen blockiert und dadurch dieser Effekt verhindert. Da der größte Teil der Magensäure am späten Abend produziert wird, soll das Medikament bevorzugt vor dem Schlafengehen eingenommen werden. |
| Wechselwirkungen |
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Bei gleichzeitiger Einnahme von Magensäurebindern (Antacida) wird die Wirkung von Famotidin vermindert. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. |
| Anwendungsgebiet |
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- Alle Erkrankungen, bei denen die Magensäure verringert werden muss.
- Entzündung der Speiseröhre durch zurücklaufenden Magensaft (Refluxösophagitis)
- Magen-Darm-Geschwüre
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| Eignung |
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- Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
- Bei schweren Nierenerkrankungen muss die Arzneistoffdosis verringert werden.
- Nervöser Magen
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| Warnhinweis |
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- Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende, unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Um Nebenwirkungen wie raschen Puls, Zittern oder Schweißausbrüche zu vermeiden, sollten Herz- und Blutdruckmedikamente anfangs niedrig dosiert werden. Die Steigerung der Dosis sollte langsam über mehrere Tage erfolgen. Ebenso behutsam muss beim Absetzen des Medikaments verfahren werden, um bedrohliche Herz-Kreislauf-Krisen zu verhindern.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
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