| Wirkstoff |
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Lamivudin |
| Hersteller |
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GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Lamivudin wird zur Bekämpfung der HIV-Infektion eingesetzt.Die HIV- Infektion wird durch eine bestimmte Virenart, die Retroviren ausgelöst. Das Virus befällt die Immunzellen des menschlichen Körpers und nutzt deren Stoffwechsel zur Vermehrung, da es selbst keinen eigenen Stoffwechsel besitzt. Um den Stoffwechsel der menschlichen Zelle nutzen zu können, wird die Erbinformation des Virus (RNS) mit Hilfe eines Enzyms, der Reversen-Transkriptase, in eine für die Immunzellen lesbare Form (DNS) umgeschrieben. Lamivudin ist ein Reverse-Transkriptase-Hemmer. Es hemmt das Enzym und verhindert damit, dass das Virus den menschlichen Stoffwechsel zu seiner Vermehrung nutzen kann. Lamivudin wird in Kombination mit anderen HIV- Präparaten eingesetzt. Damit wird verhindert, dass die Viren gegen Lamivudin unempfindlich werden.Mit den bisherigen Medikamenten kann man eine HIV-Infektion aufhalten, jedoch nicht heilen. |
| Wechselwirkungen |
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Lamivudin kann die Wirkung von zahlreichen Medikamenten verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie noch andere Medikamente einnehmen. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
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| Eignung |
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- Eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion
- Schwere Schädigung der Blutzellen
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| Warnhinweis |
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- Da das HIV-Virus durch die Therapie nicht beseitigt wird, besteht auch weiterhin die Gefahr einer Übertragung von HIV durch sexuelle Kontakte oder über andere Infektionswege.
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Es müssen regelmäßige Blutbildkontrollen stattfinden.
- Nehmen Sie immer die von Ihrem Arzt verschriebene Dosis ein. Setzen Sie das Präparat nicht eigenmächtig ab. Unterbrechen Sie nie die Einnahme, außer Ihr Arzt fordert Sie dazu auf.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Erhöhte Leberwerte
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Fieber
- Schwindel (Gelegentlich)
- Schlafstörungen (Gelegentlich)
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