| Wirkstoff |
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alpha-Tocopherolacetat |
| Hersteller |
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ratiopharm GmbH |
| apothekenpflichtig |
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Apothekenpflichtig |
| Auswirkungen |
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Tocopherolacetat ist ein Wirkstoff der Vitamin-E-Gruppe. Der tägliche Bedarf beträgt etwa 18 I.E. Vitamin E = 18 mg DL-alpha-Tocopherolacetat = 13 mg D-alpha-Tocopherolacetat. Im menschlichen Körper ist Vitamin E am Stoffwechsel von Haut und Muskeln beteiligt. Zudem hat Vitamin E eine starke Zellschutz-Wirkung (antioxidative Wirkung). Vitamin E ist in der Lage, freie Radikale abzufangen und so die Zelle vor zerstörenden Einflüssen zu bewahren. Freie Radikale sind sehr reaktionsfreudige Stoffe, die im normalen Stoffwechsel jeder Zelle als Zwischenprodukte entstehen können. Werden sie nicht rechtzeitig abgefangen und unschädlich gemacht, gehen sie mit Bestandteilen der Zelle oder der Zellmembran Verbindungen ein und führen so zu schweren Zellschäden. Ausfallserscheinungen durch Vitamin-E-Mangel beim Menschen sind sehr selten. Im Extremfall kommt es zu Störungen im Bereich der Muskulatur und des Nervensystems. Neben einem allgemeinen Nachlassen der Leistungsfähigkeit gibt es aber Hinweise für ein vermehrtes Auftreten von Herzgefäßerkrankungen und Tumoren bei Vitamin E armer Ernährung.Ein Mangel tritt einerseits durch Mangelernährung oder Störung der Vitamin-Aufnahme im Darm auf, andererseits durch einen erhöhten Bedarf bei stärkerer körperlicher und geistiger Belastung und bei erhöhter Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren. |
| Wechselwirkungen |
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Bei zeitgleicher Einnahme vermindern Eisenpräparate die Wirkung von Vitamin E. In Einzelfällen ist bei gleichzeitiger Einnahme von Blutgerinnungshemmern (Vitamin K-Antagonisten) deren Wirksamkeit herabgesetzt. Die Blutgerinnung muss in diesen Fällen überwacht werden.Bei längerer Einnahme sehr hoher Dosen Vitamin E ist eine Verminderung der Schilddrüsenhormone im Blut möglich. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf dieses Medikament angewendet werden. Eine Medikamentenanwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte jedoch generell von Ihrem Arzt entschieden werden. |
| Anwendungsgebiet |
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| Eignung |
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- Bestimmte Krebsleiden
- Blutungen aus der Scheide unklarer Ursache
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Leberfunktionsstörungen
- Schwere Nierenfunktionsstörung
- Thrombose (Blutgerinnsel)
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| Warnhinweis |
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- Selten treten plötzliche Verschlüsse der tiefen Beinvenen durch Blutpfröpfe auf (Thrombosen), die sich losreißen und in die Lunge gespült werden können (Lungenembolie). Das Risiko ist jedoch geringer als während einer Schwangerschaft (ca. 45 Fälle pro 100 000 Schwangerschaften). Da diese Komplikation in ca. 2 Prozent der Fälle zum Tod führt, informieren Sie umgehend ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen und Schwellungen in den Beinen oder Armen oder Kurzatmigkeit und stechenden Schmerz im Brustraum verspüren.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Hitzewallungen
- Wadenkrämpfe (Gelegentlich)
- Risiko für einen plötzlichen Verschluss von Gefäßen wie z.B. Thrombosen, Lungenembolie, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Das Risiko wird durch erhebliches Übergewicht, Rauchen, Venenschwäche (Neigung zu Krampfadern), Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels oder der Blutgerinnung erhöht. (Selten)
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