| Wirkstoff |
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Ganciclovir |
| Hersteller |
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Roche |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Ganciclovir bekämpft Infektionen mit dem Cytomegalievirus (CMV-Retinitis). Das CM-Virus zählt zu den Herpesviren. Infektionen mit CM-Viren sind weit verbreitet. Menschen mit normalem Immunsystem bemerken die CMV-Infektion in der Regel nicht. Jedoch verbleiben die Herpesviren lebenslang in dem einmal infizierten Körper. Ein intaktes Immunsystem verhindert nach der Infektion lebenslang den Ausbruch der Erkrankung. Ist das Immunsystem jedoch massiv gestört, wie bei der Immunschwächeerkrankung AIDS oder nach Transplantationen, kann das CM-Virus schwerwiegende Erkrankungen verursachen. Unter anderem auch Augeninfektionen, die im schlimmsten Fall mit Erblindung enden.Ganciclovir ist ein Virustatikum, das bedeutet es hemmt die Vermehrung der CM-Viren. Das Medikament muss man für die gesamte Dauer der Immunschwäche anwenden.Da bei Überdosierung von Ganciclovir lebensgefährliche Nebenwirkungen auftreten können, müssen die Dosierungsempfehlungen strikt eingehalten werden. |
| Wechselwirkungen |
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Ganciclovir zeigt mit vielen Medikamenten, vor allem auch mit anderen Virustatika Wechselwirkungen. Dadurch kann die Menge an Ganciclovir im Körper ansteigen und gefährliche Überdosierungen verursachen. Daher muss Ihr Arzt über jedes Medikament, das Sie zusätzlich einnehmen informiert sein. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft darf das Medikament nicht angewendet werden. Ist die Anwendung des Medikaments während der Stillzeit unvermeidlich, sollten Sie abstillen bzw. sich von Ihrem Arzt über mögliche Risiken aufklären lassen. |
| Anwendungsgebiet |
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- Infektionen mit Cytomegalieviren
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| Eignung |
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- Bekannte Überempfindlichkeit gegen ähnliche Wirkstoffe
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
- Schwere Schädigung der Blutzellen
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| Warnhinweis |
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- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Frauen UND Männer müssen für eine sichere Empfängnisverhütung sorgen, da es sonst zur Schädigung des Kindes kommen kann.
- Es müssen regelmäßige Blutbildkontrollen stattfinden.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Beeinträchtigung der Leberfunktion
- Sehstörungen
- Hautausschläge
- Blutbildveränderungen
- Husten
- Störungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache wie z.B. Empfindungsstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, Halluzinationen
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Appetitlosigkeit
- Rückenschmerzen
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