Bezabeta® 400 retard Retardtabletten

Wirkstoff Bezafibrat
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
apothekenpflichtig Rezeptpflichtig
Auswirkungen Bezafibrat ist ein Medikament zur Senkung der Blutfettwerte. Es werden vor allem der Triglyceridspiegel und der Cholesterinspiegel im Blut vermindert. Der Wirkmechanismus ist noch nicht genau geklärt. In diesem Zusammenhang werden jedoch die Aktivierung und auch Hemmung bestimmter Enzyme, die bei der Umwandlung und Entstehung der Blutfette eine wichtige Rolle spielen, diskutiert. Bezafribat gehört zur Gruppe der Fibrate.
Wechselwirkungen Bezafibrat darf nicht zusammen mit bestimmten Antidepressiva (MAO-Hemmern) eingenommen werden.Bezafibrat sollte nicht zusammen mit anderen Blutfettsenkern (HMG-CoA-Reduktasehemmern) eingenommen werden, da sonst leichter Nebenwirkungen an den Muskeln (Myopathien) auftreten können.Zusammen mit gerinnungshemmenden Mitteln (Marcumar) ist das Blutungsrisiko erhöht.Mit Diabetesmedikamenten wird die blutzuckersenkende Wirkung verstärkt.Colestyramin beeinträchtigt die Aufnahme von Bezafibrat.
Hinweis für Schwangere Dieser Wirkstoff darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Anwendungsgebiet
  • Erhöhter Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie)
Eignung
  • Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Gallensteine
  • Lebererkrankungen
  • Schwere Nierenerkrankungen
  • zu niedriger Eiweißspiegel (Albumin) im Blut
Warnhinweis
  • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Packungsgröße
  • 30 Retardtbl. (N1)
  • 100 Retardtbl. (N3)
Nebenwirkungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. starke Schwellungen, Rötungen und Juckreiz der Haut, Atemnot bis hin zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schock. In diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden.
  • Gesteigerte Lichtempfindlichkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Übelkeit und Erbrechen bei Therapiebeginn
  • Durchfall
  • Schwindel
  • Bauchschmerzen
  • Blutbildveränderungen
  • Muskelschwäche
  • Völlegefühl
  • Muskelschmerzen
  • Verstopfung (Obstipation) (Gelegentlich)
  • Muskelzerfall (Selten)