Azufibrat® Dragees

Wirkstoff Bezafibrat
Hersteller Azupharma GmbH & Co.
apothekenpflichtig Rezeptpflichtig
Auswirkungen Bezafibrat ist ein Medikament zur Senkung der Blutfettwerte. Es werden vor allem der Triglyceridspiegel und der Cholesterinspiegel im Blut vermindert. Der Wirkmechanismus ist noch nicht genau geklärt. In diesem Zusammenhang werden jedoch die Aktivierung und auch Hemmung bestimmter Enzyme, die bei der Umwandlung und Entstehung der Blutfette eine wichtige Rolle spielen, diskutiert. Bezafribat gehört zur Gruppe der Fibrate.
Wechselwirkungen Bezafibrat darf nicht zusammen mit bestimmten Antidepressiva (MAO-Hemmern) eingenommen werden.Bezafibrat sollte nicht zusammen mit anderen Blutfettsenkern (HMG-CoA-Reduktasehemmern) eingenommen werden, da sonst leichter Nebenwirkungen an den Muskeln (Myopathien) auftreten können.Zusammen mit gerinnungshemmenden Mitteln (Marcumar) ist das Blutungsrisiko erhöht.Mit Diabetesmedikamenten wird die blutzuckersenkende Wirkung verstärkt.Colestyramin beeinträchtigt die Aufnahme von Bezafibrat.
Hinweis für Schwangere Dieser Wirkstoff darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Anwendungsgebiet
  • Erhöhter Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie)
Eignung
  • Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
  • Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Gallensteine
  • Lebererkrankungen
  • Schwere Nierenerkrankungen
  • zu niedriger Eiweißspiegel (Albumin) im Blut
Warnhinweis
  • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Sehleistung und somit das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr oder bei der Bedienung von Maschinen beeinflussen.
  • Bei der Anwendung von schleimlösenden Medikamenten ist immer darauf zu achten, dass eine ausreichende Menge Flüssigkeit getrunken wird (mindestens 1,5-2 Liter am Tag). Erst dann kann das Sekret genügend verflüssigt werden. Auch durch Inhalation von Wasserdampf ist es möglich, den Schleim zu verdünnen.
  • Antibiotika müssen über den gesamten, vom Arzt verordneten Zeitraum angewendet werden, auch wenn Sie sich bereits wieder gesund und leistungsfähig fühlen. Werden die Medikamente zu früh abgesetzt, können Restkeime überleben, die zu einem erneuten Ausbruch der Krankheit führen. Diese Keime sind dann aber möglicherweise gegen das Antibiotikum unempfindlich (resistent) geworden und damit schwerer zu behandeln.
  • Die Wirkung der Pille als empfängnisverhütendes Mittel kann beeinträchtigt werden. Es wird daher empfohlen, zusätzlich andere Verhütungsmethoden heranzuziehen.
Packungsgröße
  • 50 Drg. (N2)
  • 100 Drg. (N3)
Nebenwirkungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. starke Schwellungen, Rötungen und Juckreiz der Haut, Atemnot bis hin zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schock. In diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden.
  • Gesteigerte Lichtempfindlichkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Übelkeit und Erbrechen bei Therapiebeginn
  • Durchfall
  • Schwindel
  • Bauchschmerzen
  • Blutbildveränderungen
  • Muskelschwäche
  • Völlegefühl
  • Muskelschmerzen
  • Verstopfung (Obstipation) (Gelegentlich)
  • Muskelzerfall (Selten)