| Wirkstoff |
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Promethazin |
| Hersteller |
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Bayer Vital GmbH Geschäftsbereich Pharma |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Promethazin wird gegen allergische Erkrankungen eingesetzt, aber auch gegen psychische Erkrankungen mit Unruhe- und Erregungszuständen. Außerdem ist es wirksam gegen Erbrechen und Ein- und Durchschlafstörungen, wenn diese mit den üblichen Maßnahmen und Medikamenten nicht behandelt werden können.Um den Körper zu schützen, reagiert das Immunsystem mit Abwehrreaktionen auf fremde Stoffe. Dies ist notwendig, um verschiedene Krankheitserreger wie Viren und Bakterien zu erkennen und abzuwehren. Eine Allergie ist eine unnötige, überschießende Reaktion des Immunsystems. Die Beschwerden, die durch Allergien ausgelöst werden vermittelt der Körper über den Botenstoff Histamin. Er wird über das Blut in die verschiedenen Körperregionen transportiert. Erst wenn es dort an speziellen Bindungstellen andockt, ruft es Beschwerden hervor. Dazu zählen Durchfall, tränende Augen, laufende Nase, Asthma-Anfall mit Luftnot, Ausschlag, Rötung und Jucken der Haut.Promethazin ist ein Antihistaminikum. Es besetzt die Bindungsstellen von Histamin im Körper. Da Histamin seine Wirkung nun nicht mehr entfalten kann, gehen die allergischen Beschwerden zurück. Promethazin besetzt auch die Bindungstellen für Histamin im Gehirn. Dadurch wirkt es stark beruhigend und schlaffördernd und dämpft Brechreiz. |
| Wechselwirkungen |
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Promethazin, Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel und Medikamenten, die auf die Psyche wirken, können sich gegenseitig verstärken.Promethazin kann blutdrucksenkende Medikamente verstärken. Medikamenten gegen Krampfanfälle (Phenothiazine) werden durch Promethazin schneller abgebaut. Diese müssen daher vom Arzt höher dosiert werden, sonst besteht die Gefahr eines Krampfanfalles. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich. |
| Anwendungsgebiet |
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- Allergische Erkrankungen
- Angst-, Erregungs- und Spannungszustände
- Psychische Erkrankungen
- Schlafstörungen
- Zur Vorbereitung einer Narkose
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| Eignung |
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- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
- Erhöhter Augeninnendruck
- Kinder unter zwei Jahren
- Kreislaufstörungen mit Blutdruckabfall (Orthostase-Syndrom)
- Magenentleerungsstörung
- Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung)
- Prostatavergrößerung
- Schwere Blutbildungsstörungen
- Schwere Harnabflussstörung
- Schwere Herzerkrankungen
- Schwere Schädigung des Knochenmarks
- Vorsicht bei schweren Lebererkrankungen
- Vorsicht bei schweren Nierenerkrankungen
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| Warnhinweis |
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- Während der Behandlung sollten regelmäßige ärztliche Kontrollen der Leberwerte, des Blutbilds und der Herzfunktion (EKG) durchgeführt werden.
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Mundtrockenheit
- Müdigkeit
- Anpassungsschwierigkeiten des Auges beim Wechsel von Weitsicht nach Nahsicht und umgekehrt (Akkomodationsstörung) (Gelegentlich)
- Verstopfung (Obstipation) (Gelegentlich)
- Erhöhung des Augeninnendrucks. Es besteht die Gefahr, dass ein Glaukomanfall ausgelöst wird. (Gelegentlich)
- Störungen beim Wasserlassen (Miktionsstörungen) (Gelegentlich)
- Überempfindlichkeit der Haut gegen Sonnenlicht (Photosensibilität) (Gelegentlich)
- Erhöhte Neigung zu Krampfanfällen (Gelegentlich)
- Blutbildveränderungen (Gelegentlich)
- Abnahme der Schweißproduktion (Wärmestau) (Gelegentlich)
- Gewichtszunahme (Gelegentlich)
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautreaktionen, z.B. Rötung, Juckreiz, Ausschlag, Quaddelbildung (Gelegentlich)
- Herzrhythmusstörungen mit Erhöhung der Pulsfrequenz (Gelegentlich)
- Verminderung des Sexualtriebs (Libido) (Gelegentlich)
- Wärmestau durch Abnahme der Schweißdrüsenaktivität (Gelegentlich)
- Milchige Absonderung aus der Brustdrüse außerhalb der Stillzeit (Galaktorrhoe) (Gelegentlich)
- Behinderung der Nasenatmung (Gelegentlich)
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