| Wirkstoff |
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Pamidronsäure |
| Hersteller |
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Novartis Pharma |
| apothekenpflichtig |
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Rezeptpflichtig |
| Auswirkungen |
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Pamidronsäure wird zur Stärkung der Knochensubstanz bei Tumoren der Knochen eingesetzt. Knochen bestehen aus einem Gewebe, das ihnen die Form gibt (Matrix) und verschiedenen Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphor. Die Mineralien sind in diese Matrix eingelagert und machen den Knochen hart und dicht. Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber das Knochenmaterial befindet sich auch unter normalen Umständen ständig im Auf- und Abbau. Die Regulation erfolgt durch eine Vielzahl verschiedener Hormone.Wird nun durch eine Erkrankung, wie z.B. manche Tumore, das Knochenmaterial stärker abgebaut als aufgebaut, verteilt sich das Knochenkalzium im Blut und ruft Nervenstörungen mit Muskelschwäche und -krämpfen hervor (Hyperkalzämie). Bei Morbus Paget sind die Zellen, die die Knochensubstanz auf- oder abbauen an manchen Stellen überaktiv. Diese Bereiche werden dann größer, haben aber eine schwächere Struktur als gesunde Knochen. Der Knochen selbst wird dünner und kann leichter brechen. Brüche, aber auch die Zerstörung der Knochenstruktur selbst können sehr schmerzhaft sein. Pamidronsäure ist ein Bisphosphonat. Diese Arzneimittelgruppe hemmt die Aktivität der Osteoklasten, Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind. Außerdem verbinden sich Bisphosphonate mit den Mineralstoffen im Knochen und verhindern, dass diese aus dem Knochen herausgelöst werden.Dadurch wird die Entmineralisierung des Knochens aufgehalten und eventuell sogar Knochensubstanz wieder aufgebaut. Schmerzen und Brüche der Knochen können dadurch vermieden werden. |
| Wechselwirkungen |
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Es sind keine bedeutenden Wechselwirkungen bekannt. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
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- Erhöhter Kalziumspiegel im Blut durch Knochentumore (tumorinduzierte Hyperkalzämie (TIH))
- Morbus Paget
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| Eignung |
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- Akute, entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen
- Bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
- Nierenfunktionsstörung
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| Warnhinweis |
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- Bei Langzeittherapie sind regelmäßige Kontrollen von Leber- und Nierenfunktion notwendig.
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Es müssen regelmäßige Blutbildkontrollen stattfinden.
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| Packungsgröße |
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- 1 Inj.-Fl. (N1) 15 mg + Lsgm.-Amp.
- 4 Inj.-Fl. (N2) 15 mg + Lsgm.-Amp.
- 1 Inj.-Fl. (N1) 30 mg + Lsgm.-Amp.
- 4 Inj.-Fl. (N2) 30 mg + Lsgm.-Amp.
- 1 Inj.-Fl. (N1) 60 mg + Lsgm.-Amp.
- 4 Inj.-Fl. (N2) 60 mg + Lsgm.-Amp.
- 1 Inj.-Fl. (N1) 90 mg + Lsgm.-Amp.
- 4 Inj.-Fl. (N2) 90 mg + Lsgm.-Amp.
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| Nebenwirkungen |
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- Magen-Darm-Beschwerden
- Blutbildveränderungen
- Grippeartige Beschwerden, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost, Gliederschmerzen
- Muskel- und Gelenkbeschwerden (Gelegentlich)
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