| Wirkstoff |
|
Bärentraube |
| Hersteller |
|
Klinge Pharma GmbH |
| apothekenpflichtig |
|
Apothekenpflichtig |
| Auswirkungen |
|
Die Bärentraube ist ein immergrüner, bis 60cm hoher kriechender Zwergstrauch aus der Familie der Heidekrautgewächse. Sie ist in Spanien, Italien, Skandinavien und Rußland heimisch. Die Blätter der Pflanze werden als Arznei verwendet. Sie enthalten Hydrochinonverbindungen vor allem Arbutin und geringe Mengen Methylarbutin. Außerdem findet man Gerbstoffe und Flavonoide. Bärentraubenblätter wirken antibakteriell und harndesinfizierend. Die volle Wirkung erreicht die Bärentraube im alkalischen Harn. Sie wird bei Entzündungen der ableitenden Harnwege angewandt. |
| Wechselwirkungen |
|
Die bakterientötende Wirkung der Bärentraubenblätter wird abgeschwächt bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die den Harn ansäuern. Pflanzenreiche Nahrung alkalisiert den Urin und verstärkt dadurch die Wirkung. |
| Hinweis für Schwangere |
|
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
|
- Harnwegsinfektion und Blasenentzündung (Zystitis)
|
| Eignung |
|
- Kinder unter zwölf Jahren
|
| Warnhinweis |
|
- Die Behandlung mit diesem Medikament ist nur geeignet für die Behandlung in speziellen Kliniken, Instituten oder bei niedergelassenen Fachärzten mit besonderen Erfahrungen.
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Frauen UND Männer müssen für eine sichere Empfängnisverhütung sorgen, da es sonst zur Schädigung des Kindes kommen kann.
- Während der Therapie müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt stattfinden.
- Es müssen regelmäßige Blutbildkontrollen stattfinden.
|
| Packungsgröße |
|
|
| Nebenwirkungen |
|
|