| Wirkstoff |
|
Bromhexin |
| Hersteller |
|
Merckle GmbH |
| apothekenpflichtig |
|
Apothekenpflichtig |
| Auswirkungen |
|
Bromhexin wird als Sekretlöser bei Erkältungskrankheiten und anderen Erkrankungen der Luftwege eingesetzt.Auf das Eindringen von Krankheitserregern wie Viren oder Bakterien reagiert die Schleimhaut in der Nase und den Bronchien mit der Absonderung großer Flüssigkeitsmengen. Ziel ist es, die Eindringlinge einfach fortzuspülen. Oftmals kann dieser Schleim nicht schnell genug abtransportiert werden, er sammelt sich in den betroffenen Gebieten. Der daraus resultierende Sekretstau und fehlende Belüftung sind ideale Bedingungen für Bakterien, die sich nun leicht festsetzen und ungestört vermehren können. Bromhexin ist ein Sekretlöser: Er verflüssigt den Schleim und erleichtert den Abtransport. Bromhexin regt körpereigene Eiweißstoffe dazu an, große Schleimmoleküle zu zerteilen. Die Schleimhautzellen produzieren daraufhin vermehrt dünnflüssiges Sekret - die Reinigungsfunktion der Schleimhaut wird unterstützt. Bromhexin beugt so Entzündungen vor und lindert Hustenattacken bei festsitzendem Husten. |
| Wechselwirkungen |
|
Bromhexin sollte nicht zusammen mit Medikamenten eingenommen werden, die den Hustenreiz hemmen, da sonst der gebildete Schleim nicht abgehustet werden kann.Manche Antibiotika können bei gleichzeitiger Einnahme besser ins Lungengewebe übertreten und dort somit besser wirken. Im Handel befinden sich solche Kombinationen, die verordnet werden müssen. |
| Hinweis für Schwangere |
|
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
|
- Erkrankungen der Atemwege mit zähflüssigem Schleim
|
| Eignung |
|
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
- Erkrankungen, bei denen Schleim in den Bronchien nicht ausreichend abgehustet werden kann (z.B. Muskelschwäche, Myastenia gravis)
- Schwere Nierenerkrankungen
|
| Warnhinweis |
|
- Bei der Anwendung von schleimlösenden Medikamenten ist immer darauf zu achten, dass eine ausreichende Menge Flüssigkeit getrunken wird (mindestens 1,5-2 Liter am Tag). Erst dann kann das Sekret genügend verflüssigt werden. Auch durch Inhalation von Wasserdampf ist es möglich, den Schleim zu verdünnen.
|
| Packungsgröße |
|
|
| Nebenwirkungen |
|
- Magen-Darm-Beschwerden
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautreaktionen, z.B. Rötung, Juckreiz, Ausschlag, Quaddelbildung
|