| Wirkstoff |
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Senna |
| Hersteller |
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Pharma Schwörer GmbH |
| apothekenpflichtig |
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Apothekenpflichtig |
| Auswirkungen |
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Die Sennespflanze ist ein bis zu zwei Meter hoher Strauch, der in Ägypten, Vorderindien und im nördlichen Zentralafrika heimisch ist. Je nach Herkunft unterscheidet man nach Tinnevelli- oder Alexandriner-Sennes. Es werden sowohl die Sennesblätter als auch die flachen braunen Schotenfrüchte als Arznei verwendet. Sie enthalten Hydroxyanthracenderivate. Sennesblätter und -früchte haben eine abführende Wirkung, verstärken die Schleimabsonderung und die Darmbewegung.Sie werden kurzfristig bei Verstopfung verwendet. |
| Wechselwirkungen |
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Die Einnahme von Senna beeinflusst die Wirkung von herzwirksamen Medikamenten (Herzglykoside, Antiarrhythmika). Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln zur Entwässerung (Thiaziddiuretika), hormonartigen Arzneimitteln (Nebennierenrindensteroide) und von Süßholzwurzel wird der Kaliumverlust verstärkt. |
| Hinweis für Schwangere |
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Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden. |
| Anwendungsgebiet |
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- Verstopfung (Obstipation)
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| Eignung |
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- Akute, entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen
- Bauchschmerzen unbekannter Ursache
- Blinddarmentzündung
- Chronische Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa)
- Darmverschluss mechanisch oder durch Lähmung
- Kinder unter zehn Jahren
- Morbus Crohn (chronische Darmentzündung)
- Störungen des Mineralstoff- und Wasserhaushalts
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| Warnhinweis |
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- Das Medikament führt bei längerer Anwendung und in Dosierungen, die dünne Stühle verursachen zu hohen Kaliumverlusten. Ein Kaliummangel wiederum führt erneut zur Verstopfung und auf Dauer zur chronischen Darmträgheit. Um diesen Teufelskreis zu unterbinden, darf das Medikament nicht länger als ein bis zwei Wochen angewendet werden. Durch Abführmittel wird der Darm stärker enleert als beim natürlichen Stuhlgang. Daher wird die Zeit bis zur nächsten Darmentleerung länger dauern als gewöhnlich.
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| Packungsgröße |
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| Nebenwirkungen |
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- Muskelschwäche
- Blut und Eiweiß im Urin
- Mineralstoffverluste (Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium)
- Krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
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